Kunst am Wege - Die Entdeckung des Besonderen

Ein Gemeinschaftsprojekt der Volkshochschule Südtirol und Tirol

Kursbeschreibung

Gegen Mitte des 19. Jh. hat Johann Jakob Staffler das Überetsch als das Adelsparadies Tirols bezeichnet. Abgesehen von bedeutenden mittelalterlichen Burgen und Türmen haben sich in den Gemeinden Eppan und Kaltern zahlreiche ehemals adelige Ansitze erhalten, deren heutige Form aus dem 16. und 17. Jh. stammt. Die Verbindung von südlichen Architekturformen mit solchen der Tiroler Spätgotik, die sie charakterisiert, hat der Kunsthistoriker Josef Weingartner als "Überetscher Stil" bezeichnet. Auf einem Rundgang durch das historische Zentrum von Kaltern sehen wir einige Bauten dieser Art. Anschließend werden zwei Kirchen außerhalb des Ortskerns besichtigt. Die spätgotische Kirche von St. Anton zeichnet sich durch ihren um 1470 entstandenen Freskenschmuck aus. St. Nikolaus weist hingegen Renaissanceformen und Wandmalereien von Bartlme Dill Riemenschneider aus dem frühen 16. Jh. auf. Nach der Mittagspause fahren wir nach St. Pauls. Dort besichtigen wir die Pfarrkirche, aufgrund ihrer Größe und reichen Ausstattung auch als "Dom auf dem Lande" bekannt. Der Friedhof mit der St.-Luzia-Kapelle bildet eine stimmungsvolle Renaissance-Anlage aus der Zeit um 1570 und entspricht im sakralen Bereich der adeligen Baukultur des Überetsch.

Zielgruppe

Referent/in

Helmut Stampfer, Franz Caramelle

Kursanbieter

Volkshochschule Südtirol


    Kurssprache
    Deutsch

    Beginn
    29.09.2018
    Ende
    29.09.2018
    Kurstage
    1

    Beginnzeit
    06:00
    Endzeit
    22:00
    Dauer
    3 Stunden

    Gebühr
    € 55,00

    Ort
    Eppan an der Weinstraße
    39057 Eppan an der Weinstraße

    Anmeldeschluss
    Mittwoch, 26. September 2018